„Einmal Comenianer, immer Comenianer!“- 30 Jahre Absolvia des Abiturjahrgangs 1993

„Du schaust ja immer noch genauso aus!“, schallt es aus der einen Ecke. „Ich hätte dich nicht mehr erkannt, unglaublich, wie du dich verändert hast“, hört man aus dem Winkel daneben und manch unsicherer Blick aus den anderen Nischen hat sich bestimmt verstecken lassen, wenn man gerade nicht gewusst hat, mit wem man gerade in den ersten paar Minuten des Zusammentreffens Erinnerungen auf dem Schulgelände austauschte.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums haben sich einige ehemaligen Abiturientinnen, unter der Federführung von Iris Alber und Susanne Sikora, geb. Fleischmann zusammengetan, um möglichst viele Mitschülerinnen und Mitschüler des Abiturjahrgangs 1993 zusammenzutrommeln und zu einem Abitreffen der Ehemaligen ans Comenius einzuladen. Welcher Termin würde da besser passen als das traditionelle Sommerfest.

Bereits um 17 Uhr war zum Sektempfang geladen worden, den das Sommerfestteam extra unter dem großen Baum für uns vorbereitet hatte, bevor der Rummel begann. Schon ganz gespannt, wen man so antreffen würde, ließen viele von uns die Blicke bereits etwas eher über den Pausenhof schweifen und hielten Ausschau nach bekannten Gesichtern. Wir trafen schließlich am Ende der Laufbahn aufeinander, als wäre der letzte Kontakt gestern gewesen, redeten wie damals und fanden auf Anhieb viele interessante Gesprächsthemen. Herr Kayser, der sogar noch einige von uns unterrichtet hatte, begrüßte uns alle und stellte sich dann freundlicherweise zur Verfügung, um uns das Schulhaus zu zeigen, das für die meisten nicht mehr wieder zu erkennen war, da sich doch in den letzten drei Jahrzehnten einiges getan hatte: Da, wo jetzt die Mensa steht, war ein Sportplatz, auf dem zeitweise Klassenzimmer-Container standen, den Erweiterungsbau gab es nicht und der Altbau war damals das Zentrum des Schullebens und nicht eine Dauerbaustelle.

Die Freude war groß, dass wirklich so viele von uns 100 Ehemaligen zum Jubiläum angereist waren und diejenigen, die aufgrund der Entfernung nicht dabei sein konnten, bekamen Fotos und Nachrichten über das erlebnisreiche Wiedersehen.

Herzliche Grüße gehen deswegen an dieser Stelle vor allem nach Südafrika, nach Frankreich und in die USA.

Vielleicht klappt es ja zum nächsten Jubiläum, dass auch die Comenianerinnen und Comenianer aus der Ferne dabei sein können. Leider ist es sogar in unserem Jahrgang schon so, dass wir nicht mehr komplett sind und einige bereits sehr früh verabschieden mussten. Auch sie sind in unserer Erinnerung dabei gewesen und wir schenken allen ein ehrenvolles Andenken.

In geselliger Runde verbrachten wir den ganzen Abend auf dem Sommerfest und verließen als die letzten Gäste zusammen mit dem Sommerfestteam den Jahnhügel, weil es so viel auszutauschen und zu erzählen gab und ein paar Stunden dafür eigentlich viel zu kurz sind.  Viele Kontakte wurden wieder neu geknüpft, Adressen aktualisiert und ausgetauscht, sodass alle dankbar und bereichert und mit vielen neuen Geschichten versorgt auseinander gingen. „Einmal Comenianer, immer Comenianer!“, dies verstehen alle, die zu dieser großen Schulfamilie gehören dürfen. Für mich persönlich ist es ein Ehrenwort und ich bin absolut dankbar, mich seit 1985 so nennen zu dürfen! Ein herzliches Dankeschön an meine Klassenkameradinnen und Klassenkameraden für euren Besuch, es war mir eine große Ehre und eine besondere Freude, euch alle am Comenius nach dreißig Jahren wiederzusehen!

Und vor lauter Freude und Begeisterung haben wir alle vergessen, ein großes gemeinsames Foto zu machen.

Ich hoffe, ihr seht es mir nach und freut euch über einige Schnappschüsse und Erinnerungsfotos genauso!

Lasst euch wieder sehen, ihr seid bei jedem Sommerfest herzlich willkommen!